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SCHNELLANLEITUNG

zur Montage

DIE MONTAGE IN SECHS (MINUS DREI) SCHRITTEN

6 Schritte für die Erstmontage; nur 3 davon für jeden Einsatz

Die erste Montage ist in ca. 60 Minuten erledigt. Danach ist das System innerhalb von Minuten einsatzbereit!

Das Montageprinzip verdeutlichen wir anhand der folgenden Abbildungen als Schnellanleitung.

Das jeweils linke Teil der folgenden Bilder stellt die Halteschiene zur Montage vor der Laibung dar, der Rechte entsprechend in der Laibung.

Wenn Sie beide Bilder zusammen betrachten ergibt sich somit eine Montage in Mischbestückung (Variante 1). Für die einfache Variante (vor oder innen) muss die dargestellte Schiene auch gespiegelt berücksichtigt werden.

Wichtig: Bei Hochwassern und Unwettern mit Starkregen handelt es sich zumeist um Katastrophenfälle. Die Montageanleitung im Lieferumfang ist daher recht umfangreich. Darin versuchen wir alle Besonderheiten des Systems und der Einsatzfälle zu berücksichtigen.

Lesen Sie für die Montage und Verständnisfragen unbedingt die volle Anleitung.

Übersicht benötigter Werkzeuge

Nach Eintreffen des Systems kann die Montage direkt mit gängigem Werkzeug erfolgen.
Eine Übersicht:

  • Schlagbohrmaschine
  • Steinbohrer (Ø 10 mm für Standardbefestigungsmittel)
  • Wasserwaage
  • Sechskantschlüssel
  • Schraubendreher (Kreuzschlitz) oder Bit-Set
  • Gliedermaßstab / Zollstock / Maßband
  • Handschuhe
  • Staubsauger oder Ausbläser
  • (Evtl. Bausilikon mit Auspresspistole)

Los geht`s!

1. POSITION DER HALTESCHIENEN BESTIMMEN

Die Lamellen sind so lang dass auf jeder Seite etwa 1,3 cm Platz zwischen Ende der Lamelle und Innenseite der Halteschiene besteht. Bestimmen Sie die Position der Schienen daher unter Zuhilfenahme einer der Lamellen.

Besonderheit bei der Montage in der Laibung
Naturgemäß sind die Staulamellen in der Laibung kürzer als die zu sichernde Öffnung. Weiterhin wird die Stärke der Halteschiene und Dichtung, sowie der Abstand von ca. 1,3 cm berücksichtigt.

Wenn sich bei diesem Abstand größere Abweichungen ergeben ist dies zumeist auf unebenes Mauerwerk zurückzuführen. Das System kann dennoch verwendet werden insofern die Lamellen die Innendichtungen berühren.

2. DIE SCHIENENDICHTUNG ALS STELLFLÄCHE

Das hinter den Halteschienen angebrachte Dichtgummi erlaubt es leichte Unebenheiten der Wand (feiner Putz, Beton) auszugleichen.

Im Fußbereich steht die Dichtung (hier: dunkelgrau dargestellt) als Zunge ca. 5 cm über. Sie wird unter die Stellfläche der Schiene gebracht und dient so als Abdichtung zum Boden.

Alle Arbeiten an den Halteschienen sollten mit Druck zum Boden erfolgen. So wird eine Vorspannung erzeugt und eine größmögliche Abdichtung erzielt.

3. BOHRLÖCHER MARKIEREN & SCHIENEN BEFESTIGEN

Die Halteschienen verfügen über Langlöcher zur Befestigung.

  1. Setzen Sie die Schiene mit der darunter liegenden Dichtlippe an die Wand. Pressen Sie sie möglichst fest zu Boden.
  2. Nehmen Sie dann die Markierung mit der Schiene als Schablone im untersten Teil des Langloches vor.
  3. Bohren Sie an den markierten Stellen in die Bauwerkswand.
  4. Reinigen Sie die Bohrlöcher mit einem Ausbläser oder Staubsauger.

Die Profile können nun mittels Dübeln und Schrauben befestigt werden.

Die Halteschiene sitzt fest genug auf der Dichtung wenn sich die Dichtlippe nicht mehr bewegen lässt. Durch den Druck von oben sollte sie zudem sichtlich gequetscht werden.

4. STAUELEMENTE EINSETZEN

Anschließend werden die Lamellen der Reihe nach von oben eingesetzt. (Vermittelt, nach Augenmaß.)

Die unterste Lamelle ist mit einer besonders hohen Dichtung versehen. Sie gleicht leichte Unebenheiten des Untergrundes aus. Die Weiteren folgen dann wahllos.

Wichtig: die glatte Seite der Lamellen zeigt zum erwarteten Wasser!

Sind alle Lamellen eingelegt werden die Klemmstücke wie folgt eingesetzt.

5. DAS BEFESTIGUNGSPRINZIP DER KLEMMSTÜCKE

Die fixierten Klemmstücke dienen in der sonst durchgängigen Schiene als Anker für die Stauchung der Lamellen.
Bitte vergrößern Sie die Bilder für eine detaillierte Beschreibung.

6. ANBRINGUNG DER ABSCHLUSSDICHTUNG

Die silberne Abschlussdichtung wird hier blau dargestellt. Sie wird so mittig auf Halteschiene und Lamellenstapel geklebt, dass die dahinter liegende, senkrechte Fuge verschlossen wird.

Fertig!

Wurde das System einmal auf diese Weise montiert werden künftig nur noch die letzten drei Schritte (4-6) notwendig. Diese sind in wenigen Minuten erledigt.

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