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HOCHWASSER UND BERGE

Wie passt das zusammen?

Zu den Anfängen des Schutzsystems im Jahre 2006, als Überschwemmungen oft nur Problem "weniger" und regional begrenzt waren, haben wir einen Großteil der Zeit damit verbracht die Kunden aktiv für das Thema Hochwasser und Starkregen zu sensibilisieren.

Bei der Kundenansprache auf Messen und Fachmärkten ist uns eine häufige Antwort der unbetroffenen Besucher besonders im Gedächtnis geblieben:

"Hochwasser? Ich wohne auf einem Berg!"

Heute, 2016 und 10 Jahre später, hat sich zweierlei geändert:

Erstens: Überschwemmungen, Überflutungen und Hochwasser sind mittlerweile bundesweite und großflächige Phänomene, die zwar auch durch eine größere mediale Aufmerksamkeit öfter thematisiert werden, mehr aber dadurch, dass tatsächlich immer öfter immer mehr Einwohner zu den Opfern von Überflutungen zählen.

Zweitens: in der Erläuterung unseres Schutzsystems, bei der regelmäßig klargestellt wird, dass es eben nicht - wie der Name suggeriert - allein vor Hochwasser sichert, sondern insbesondere in Starkregen- und Überflutungsszenarien.

Und wenn heute ein Häuslebauer in Hanglage die Antwort feixt, er wohne auf einem Berg, kontern wir mit der Gegenfrage: "Gut! Auf dem Gipfel?!"

HOCHWASSER UND ÜBERSCHWEMMUNGEN

Keine Frage der Definition

Wenn wir das Schutzsystem also mit "Hochwasserstop" betiteln behält der Immobilienbesitzer am Berg zunächst recht damit, dass er in den nächsten Jahrhunderten nicht mit Hochwasser rechnen werden muss. Denn dies sind per Definition Wasserstände von Gewässern, die das Normalmaß über einen längeren Zeitraum übersteigen und so unter Umständen Gelände und Gebäude überschwemmen. Dies etwa durch ein Starkregenereignis, die Schneeschmelze oder generelle Überlastung des Gewässernetzes.

Also gilt es sich auf den Begriff der Überschwemmung zu einigen. Hier hat auch der Anwohner in Hanglage ein Problem, selbst wenn er sich in exponierter Lage in Sicherheit wiegt. Dazu genügt es, dass sein Nachbar vor dem nächsten Starkregen einige Rasenkantensteine versetzt, wie uns erst kürzlich durch einen Kunden geschildert wurde. Dabei lief das Regenwasser, das bisher umgeleitet wurde, fortan den Hang hinab in den Hinterhof des Neukunden.

Generell machen Unwetter und der zunehmende menschliche Einfluss auf die Natur nun Überschwemmungen auch in Gebieten zu einem Thema, die bisher von diesen Ereignissen verschont blieben. Begradigte Flussläufe, wirtschaftlich genutzte Gewässer und der kleine Bach in der Nachbarschaft haben grundsätzlich das Potenzial jedem Gebäude in ihrem Umfeld erheblichen Schaden zuzufügen.

Waren es vormals vornehmlich Haus- und Gebäudebesitzer in Gewässernähe, die von Überschwemmungen betroffen waren, verwandeln Starkregen und Schneeschmelze Straßen, Gehwege und Plätze in kürzester Zeit vom kleinen Rinnsal in ein echtes Überflutungsproblem.

Die zunehmende Bebauung und die damit verbundene Flächenversiegelung, die immer weniger Niederschlag ins Erdreich dringen lässt, stellt einen enormen Katalysator dar. Überfüllte Kanalsysteme sind unterdimensioniert, entsprechen nicht mehr den Anforderungen der aktuellen Siedlungssituation und können die Wassermassen nicht mehr ausreichend abführen. Das Wasser wählt physikalisch den Weg des geringsten Wiederstandes und gelangt so in Kellerräume, durch Eingangstüren, ebenerdige Fenster und Gebäudeöffnungen.

So können auch plötzlich Gebäude von Überschwemmungen bedroht werden, die eben nicht in unmittelbarer Nähe eines Gewässers liegen. Aktuelle Hochwasserereignisse und Flutkatastrophen demonstrieren immer häufiger, wie unzulänglich Gebäude vor den Folgen solcher Naturereignisse geschützt sind.

AUS DEM NÄHKÄSTCHEN

Einige Informationen aus unserer Praxis

Aus Auswertungen seit 2007 haben wir ermittelt, dass sich unsere Kunden etwa im Verhältnis 1:4 verteilen:

Etwa 20% haben tatsächlich das Problem, dass Gewässer in der Nähe ihrer Immobilie über die Ufer steigen und so zu Schäden führen. 75% zählen zu denen, die unter die Starkregenproblematik fallen. (Darunter haben wir auch die Kunden gezählt, die das System mitunter als Schutz vor Einbruch nutzen.)

Eine Überschwemmung in einem Gebäude bedeutet oft mehr als feuchte Keller- und Wohnräume. Aus Schilderungen unserer Kunden ist vor allem der einhergehende Schlamm ein Problem, das sich vor allem nicht mit Trocknungsgeräten beheben lässt. Nach Aussagen dieser wäre feuchtes Inventar oder Mauerwerk vernachlässigbar gewesen; getrockneter Schlamm, Sand und Fäkalien seien die Gründe für die Entsorgung von Möbeln und Wandbelägen gewesen.

Apropos Fäkalien: Viele unserer Kunden setzen das System in geringer Stauhöhe zwischen zwei Innenräumen ein. Nämlich dann, wenn ein Starkregen zwar nicht direkt ins Haus eindringt, in der Kanalisation aber dazu führt, dass die eigene Toilette im Kellergeschoss überläuft. (Prinzip der kommunizierenden Röhren)

Bevor Sie sich auf den folgenden Seiten ein Bild vom Hochwasserstop-System machen, wollen wir vorab klarstellen, dass es sich nicht als "eierlegende Wollmilchsau" versteht. Ziel ist es mit seinen Stahlelementen Gebäudeöffnungen und Zufahrten verlässlich bis zu bestimmten Stauhöhen und Staubreiten zu sichern, die wir Ihnen auf den folgenden Seiten veranschaulichen wollen. Es ist somit für viele, aber nicht alle Überschwemmungsprobleme geeignet.

Im Wettbewerb befinden sich verschiedenste Systeme in unterschiedlichsten Ausprägungen und Materialien, die ihre jeweiligen Stärken und Eigenschaften innehaben.

Ihnen als Interessent kann die Entscheidung für ein bestimmtes System nicht abgenommen werden. Für den Vergleich mit anderen Systemen soll Ihnen diese Website jedoch als Hilfe dienen.

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